"Noch vier mal Glühwein bitte!" Inga und Alex genießen mit ihren Freunden offensichtlich das wohltuende Heißgetränk, das in Mitteleuropa traditionell in der Adventszeit getrunken wird. Schon in der Antike kannte man den s.g. Conditum Paradoxum, ein Vorläufer des heutigen Glühweins. Im Mittelalter waren Würzweine beliebt, wie Clairet oder Hippocras, die -kalt getrunken- durch ihre Gewürzzutaten geschmacklich dem uns bekannten Glühwein ähnelten. Zur Zubereitung von Glühwein wird Rot- oder Weißwein mit verschiedenen Gewürzen (meist Zimt, Gewürznelken, Zitronenschale, Sternanis) erhitzt, jedoch nicht gekocht (sonst verflüchtigt sich der Alkohol ) und nach Bedarf gesüßt.

Glühweinstände sind heute ein unverzichtlicher Bestandteil eines Weihnachtsmarkts. Und so bildet ein Glühweinstand auch in diesem Jahr wieder das Herzstück des Mörzer Weihnachtsmarktes, der am 8. + 9. Dez. ( 2. Advent ) im kleinen romantischen Stadtteil von Münstermaifeld in der autofreien Römerstraße stattfindet. Neben diesem "Muss-Genuss" bieten die Mörzer noch eine breite Palette an weiteren Attraktionen. Wie immer mit dabei: die Töpfereien, das Atelier und das Scheunen- und Blumenlädchen mit Café "Toscana". Zum Verweilen laden auch "Kurt's Garage" - hier gibt's Mary's hausgemachten Reibekuchen - und die seit ein paar Jahren aufgestellten Feuertonnen mit ihrer behaglichen Strahlungswärme ein. Diverse Kunsthandwerkerstände bieten ihre anspruchsvollen Waren an. Auch heißer Met, in einem Kessel über offenem Feuer erhitzt, findet seine Liebhaber, ebenso wie Flammkuchen und Crepes, nur wenige Meter weiter. Dazu gibt's noch frische Waffeln, Kaffee und was Herzhaftes für den Hunger.

Natürlich wird auch wieder die Weihnachtskrippe mit lebensgroßen Figuren im alten Spritzenhaus aufgebaut. Wie schon in den letzten Jahren, dürfen die Kleinen auf dem Nostalgie-Dampfkarussell ihre Runden drehen und am "Kindertöpfern" teilnehmen. Ist es dunkel geworden, erscheint der Nikolaus unter dem Klang der Turmbläser mit einem Sack voller kleiner Überraschungen. Im Laufe des Nachmittags haben Inga und Alex noch einige Bekannte getroffen und erfreuen sich an der besonderen Atmosphäre des Mörzer Weihnachtsmarktes. Nun gönnt sich Inga einen leckeren Bratapfel, während Alex zur rechten Zeit noch Backesbrot und Christstollen erworben hat; alles frisch aus dem Mörzer Holzbackofen!

An alle Marktbesucher noch ein Wort zur Parksituation: Bedingt durch den großen Andrang sind die Zufahrtsstraßen zur Stoßzeit oftmals heillos verstopft. Parken Sie dort bitte nur auf einer Straßenseite ( sonst geht nix mehr ) oder nutzen sie die Gelegenheit für einen schönen Spaziergang nach Mörz !

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